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Besichtigungen

 

Kulturreisen

Miróbriga – Römerstadt
Santiago do Cacém

Parque Mineiro do Lousal
Lousal

Römische Villa bei Pisões
Beja

UNESCO Welterbe
Évora

Lissabon
Richtung Norden sind es noch keine anderthalb Stunden bis Lissabon.
Ein Besuch der Hauptstadt ist absolut der Mühe wert. Da gibt es so Vieles, das lässt sich hier nicht auflisten, aber auch über Lissabon liegen Auskünfte im Wohnzimmer für Sie bereit.

Miróbriga: Römische Stadt – Santiago do Cacém
Wichtigste Siedlungsperiode etwa 50 bis 300 n.Chr.
Fläche 10-12 ha
Bevölkerungszahl etwa 2000

Typisch römische Provinzstadt, ein kleiner, aber feiner Überblick von dem, was man auf größeren Ausgrabungen erwarten darf. Ein zentraler Marktplatz (forum), eine Basilika und Curia (Regierungsgebäude) und einige Tempel. Etwas weiter weg finden wir Wohnblöcke (insulae) mit Mietwohnungen für die Bevölkerung. Vereinzelt eine Domus, die große Wohnung der Wohlhabenden.

Unentbehrlich für jeden selbstbewussten römischen Bürger, die Bäder (balnae). Vor allem das sogenannte westliche Bad ist wohlerhalten.

Direkt am Eingang der Ausgrabung befindet sich ein Informationszentrum, es empfiehlt sich Ihr Besuch dort anzufangen. Website

Parque Mineiro do Lousal – Lousal
Schon seit der Steinzeit wurde an mehreren Stellen im dem sogenannten Iberischen Pyrit-Gürtel nach Pyrit (FeS2) gegraben. Ursprünglich wurde dieses Mineral zum Feuerschlagen (daher der Name), später als Rohstoff für Eisen und Schwefel verwendet.

Der industrielle Bergbau begann hier 1850, die Spitzenjahre gab es etwa ein Jahrhundert später. Danach ließ das Interesse an Pyrit nach. Im Jahr 1988 wurden die Pyritminen von Lousal endgültig geschlossen. Um wirtschaftlichen und sozialen Niedergang zu verhindern, vor allem aber um Antastung der, durch den Bergbau erzeugte, einmaligen Landschaft vorzubeugen, wurde dieses Gebiet in einen kulturellen Park umgewandelt. Für Besucher ist, neben der schönen Umgebung, das Museum interessant. Alle Exponaten sind in den wunderschön restaurierten ehemaligen Bergbaugebäuden ausgestellt. Umgeben von den Wohnungen der Arbeiter und Aufseher kostet es keine Mühe, sich vorzustellen, wie dieses Bergwerk einst eine kleine Stadt an sich bildete.
Weitere Info: www.lousal.cienciaviva.pt
Mit einem Besuch am nahe gelegenen Handwerkszentrum oder Restaurant “Armazém Central” könnten Sie Ihren Besuch abschließen.

Römische Villa bei Pisões – Beja
Eine Villa war nicht sosehr ein römisches Landhaus als vielmehr ein großer Landwirtschaftsbetrieb, mit einem luxuriösen Aufenthalt für den Besitzer und mehreren Nebengebäuden für das Personal, d.h. meist Sklaven.

Diese Villa wurde so ein Dorf an sich, mit eigener Wasserversorgung, mit Bädern und Heiligtümern.
Der römische Deich, dem dieses Unternehmen sein Wasser verdankt, liegt etwas westlich der Hauptwohnung (auf der anderen Seite der Straße). Der große Reichtum der ehemaligen Besitzer sieht man vor allem an den vielen, kunsthistorisch sehr wichtigen, Mosaikböden, die hier noch zu besichtigen sind.
Sie stammen aus verschiedenen Perioden (2. bis 4. Jh. n. Chr.) und zeigen ganz unterschiedliche Stile. Besonders empfehlenswert.

Évora – UNESCO Welterbe
Évora ist eine (Universitäts)Stadt im Südosten von Portugal, sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks in der Region Alentejo. Die Stadt hat etwa 50.000 Einwohner.
Einen Tagesausflug wert, nur eine Autostunde von No Campo.

Die Stadt ist über 2000 Jahre alt und zeigt große Unterschiede: labyrinthische Gassen und sonnige Plätze, maurische Höfe und gotische Portale.

Aus der Römerzeit stammen u.a. den “Diana-Tempel”, die Mauern, Bäder und ein Aquädukt. Aus dem muslimischen Zeitraum das Stadtviertel Mouraria. Das historische Zentrum ist von einer robusten Stadtmauer umgeben. Évora war in ihrem “goldenen Zeitalter” eine Stadt mit großer Anziehungskraft auf Künstler aus Flandern, Italien und Spanien, die auch einen Stein am Glanz der Stadt beigetragen haben. Davon zeugt noch die frühgotische Kathedrale, erbaut 1186 bis 1204, mit einem Kloster aus dem 14. Jahrhundert.

Wegen der vielen Spuren dieser glorreichen Zeit, hat UNESCO die Stadt auf der Welterbeliste verzeichnet.

Santa Margarida da Serra und rechts Melides.